Der Artificial Image Award 2010. Update vom 26. April 2010
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Zur Abstimmung
Es war einmal eine Zeit, da gab es Orte, an denen fehlte ein Bild. Man beauftragte einen Rahmenbauer, um den Ort zu begrenzen, und dann einen Maler, um den Rahmen zu füllen. Oft waren diese Orte Altäre, die Rahmen entsprechend prunkvoll und damit nicht selten teurer als das Gemälde. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, auch wenn wir inzwischen geneigt sind, den Rahmen als dienendes Beiwerk zu betrachten. Nicht mehr das Bild fügt sich in den Rahmen, sondern der Rahmen fügt sich dem Bild.
Wird ein Künstler heute zahlungsunfähig, dann sind – meist im Unterschied zu seinen Werken – Rahmen, die er besitzt, eine kalkulierbare Konkursmasse oder können ganz archaisch auch schon mal als Tauschware angeboten werden. Die digitale Fotokünstler-Werkstatt Artificial Image ist auf diese Weise an eine Wand voll leerer Rahmen gekommen.
A wall, full of empty frames…
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