Artificial Image. Werkstatt für Digital Fine Art Print

Werkstatt für Digital Fine Art Print Fahrbereitschaft Berlin
Werkstatt für Digital Fine Art Print Fahrbereitschaft Berlin
Werkstatt für Digital Fine Art Print Fahrbereitschaft Berlin

Die Werkstatt ist perfekt ausgestattet, damit von jeglichen Vorlagen (analogen Negativen und Dias, Zeichnungen und Collagen, RAW-Files und fertig bearbeiteten Bilddaten) hervorragende Digital Fine Art Prints realisiert werden können.

Sämtliche Bearbeitungsschritte erfolgen an hardware-kalibrierten Wide-Gamut-Monitoren. Dementsprechend werden auch für die Umrechnung in den Druck-Farbraum der großen Auswahl an Papieren eigene Farbprofile verwendet. Dadurch wird selbst bei farbkritischen Anwendungen die beste Bildqualität und Farbtreue zwischen Monitorbild und Ausdruck garantiert.

Für die Ausgabe stehen mehrere Drucker der Marke Epson und Roland (Ausgabebreiten bis 163cm) zur Verfügung. Neben den üblichen Standards werden für manche Anwendungen spezielle RIP-Softwares eingesetzt. Eine Besonderheit der Werkstatt ist der Druck von Schwarz-Weiß-Bildern mit sieben perfekt abgestimmten Grautönen: dem State-of-the-Art-of-the-Art Piezography® K7 Verfahren.

Probedrucke und selbst grossformatige Prints können unter eigens für die Werkstatt angefertigten Tageslicht-Leuchten (Just Normlicht) begutachtet und abgenommen werden werden.

Wir beraten und begleiten  unsere Kunden von der Planungsphase bis zum fachgerechten Transport der fertigen (gerahmten) Arbeiten – auch nach Übersee.

Die Werkstatt für Bilder machende Künstler

Natürlich können Sie uns Ihre Daten einfach schicken. Wir drucken sie aus und liefern Ihnen den fertigen Druck. Allerdings: die Herstellung von Bildern ist ein Prozess; selten ist schon der erste Ausdruck einer Datei perfekt. Vielmehr erschließen sich oft erst bei der konzentrierten Betrachtung der ausgedruckten Bilddatei Unstimmigkeiten ästhetischer, aber auch technischer Art. Deshalb ist die Gegenwart des Künstler-Kunden während der Produktion absolut zu begrüßen.

Obwohl die farbliche Übereinstimmung von Bildschirm und Druck ausgesprochen hoch ist, fließen in die Bewertung eines gedruckten Bildes weitere Kriterien mit ein. Zum Beispiel die Schärfe, bezogen auf die „richtige“ Größe und Beleuchtungsverhältnisse führen oft zu Diskussionen und neuen Entscheidungen.

Demgemäß kann die Werkstatt auch stunden- oder tageweise gemietet werden. Mit oder ohne Operator. Ihre Assistenten, ausschließlich anspruchsvolle Künstler-Fotografen sprechen Ihre Sprache, zum Beispiel Englisch, Französisch oder Russisch.

Die Anfänge: Iris Giclée Prints, Made in Berlin. Since 1994

  • 1994

    1994

    Michael Maria Müller
    aus: Simulakren
    Iris Giclee Print
  • 1995 - 1998

    1995 - 1998

    Andreas Müller-Pohle
    aus: Digital Scores (after Nicéphore Niépce)
    Iris Giclee Print
  • 1998

    1998

    Heidi Specker
    aus: Teilchentheorie
    Iris Giclee Prints
  • 1998

    1998

    Hans Pieler
    aus: AugenBlicke
    Iris Giclee Print
  • 1998/1999

    1998/1999

    Andreas Müller-Pohle
    aus: Face Codes
    Iris Giclee Print
  • 2001

    2001

    Stephan Erfurt
    aus: Karmann Series
    Iris Giclee Print
  • 2001

    2001

    Gosbert Adler
    JPEGS
    Iris Giclee Prints
  • 2003

    2003

    Hans Pieler
    aus: Zeitzeichen
    Iris Giclee Print

Artificial Image, die Werkstatt für Digital Fine Art Print in der Fahrbereitschaft Berlin, ist die 1998 gegründete digitale Dunkelkammer des Fotografen Michael Maria Müller. Geboren wurde das Unternehmen aus dem Anspruch Müllers, eigene Arbeiten adäquat der künstlerischen Absicht, technisch hochwertig zu realisieren. 

Nachdem die 1994 begonnenen Experimente, traditionelle Büttenpapiere mit einem InkJet-Printer, der mittlerweile legendären IRIS Graphics 3047 zu bedrucken, erfolgreich abgeschlossen waren, begannen (um 1995) sich auch in Europa erste Künstler für digitale Druckprozesse zu interessieren. Obwohl in den USA Künstler wie David Hockney und Robert Rauschenberg mit den Verfahren arbeiteten, stießen die digitalen Verfahren in Europa eher auf Ablehnung. Trotzdem es vom wirtschaftlichem Standpunks aus betrachtet sehr riskant erschien, gaben Künstler wie Andreas Müller-Pohle und Heidi Specker den entscheidenden Kick zur Gründung von Artificial Image, der Werkstatt für Digital Fine Art Print: „So was brauchen wir“. 

 

Kontakt

Links

Essay von Matthias Groll über die Frühzeit digitaler Kunst +++ Unsere Referenzen präsentieren eine Auswahl der besten Arbeiten die seit dieser Zeit in Berlin entstanden sind.

Postscriptum

Michael Maria Müller, der Gründer der Werkstatt Artificial Image, wird in Zukunft wesentlich mehr Zeit in die Fertigstellung mitunter vor Jahrzehnten begonnener, nie fertig gestellter, und Umsetzung neuer, eigener Projekte investieren. Die Werkstatt als solche ist an einem der spannendsten Orte für zeitgenössische Kunst angekommen und wird organisatorisch seit 2017 von MMM’s Ehefrau Fridah Wamucii Kingori (Müller) als Head of Office organisiert. Michael Maria Müller sieht sich, nach wie vor, für die Kontrolle der technisch hochwertigen Qualität seiner Werkstatt verantwortlich – last, not least, aus eigenem Interesse. Auch als Masterprinter steht Michael Maria Müller seinen bisherigen Kunden weiterhin zur Verfügung. Neue, spannende Aufgaben warten,. Wenn Sie mit Michael Maria Müller arbeiten möchten, stellen Sie bitte eine Anfrage an Fridah Wamucii Kingori (Müller).